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Der Darlehenswiderruf bietet auch Opfern von Schrottimmobilien eine Chance zum Ausstieg. „Idealerweise liegt zwischen dem Erwerb der Immobilie und der Aufnahme des Darlehens ein verbundenes Geschäft vor. Dann kann der erfolgreiche Widerruf zur Rückabwicklung des gesamten Geschäfts führen“, sagt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden.

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Auf die Anleger der Enterprise Holdings kommt Ungemach zu. Die am 26. September fällig gewordenen Zinsen für die Mittelstandsanleihe 2012/17 wurden nicht ausgezahlt. Hintergrund ist, dass die Gesellschaft insolvent ist und in England Verwalter zum Schutz von Vermögen und Gesellschaft bestellt hat. Das ist in etwa vergleichbar mit einem Schutzschirmverfahren in Deutschland. Ohne dem Zugriff der Gläubiger ausgesetzt zu sein, wird dabei versucht, Restrukturierung und Sanierung des Unternehmens voranzutreiben.

„Die Anleger sollten jetzt auf der Hut sein. Ausbleibende Zinszahlungen sind oft nur der Anfang einer für die Anleger negativen Entwicklung, die sich mit Änderungen der Anleihekonditionen und finanziellen Verlusten fortsetzen kann“, sagt Rechtsanwalt Christof Bernhardt von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Der Versicherungsanbieter Enterprise Holdings hat zwei Anleihen am Markt platziert. Für die Anleihe 2012/17 (ISIN: DE000A1G9AQ4 / WKN: A1G9AQ) mit einem Emissionsvolumen von 19,5 Millionen ist die Zahlung der am 26. September fällig gewordenen Zinsen ausgeblieben. In einem Jahr steht die Anleihe komplett zur Rückzahlung an. Die zweite Anleihe 2015/20 (ISIN: DE000A1ZWPT5 / WKN: A1ZWPT) ist 30 Millionen Euro schwer und ebenfalls mit 7 Prozent verzinst.

Wie es für die Anleger der Anleihen weitergeht, ist derzeit noch offen. „Möglich ist, dass im Zuge der Sanierung die Anleihebedingungen zum Nachteil der Anleger geändert werden sollen. Das kann eine Senkung des Zinssatzes, die Stundung der Zinsen oder auch längere Laufzeiten bedeuten“, erklärt Rechtsanwalt Bernhardt. Das sind aber nicht die einzigen beunruhigenden Nachrichten für die Anleger. Denn wie die Enterprise Holdings etwas kryptisch mitteilte, wurde „der Vorstand der EHL auf potentielle, aber fälschliche rechtliche Schritte aufmerksam, die dazu führen könnten, Mittel umzulenken, die dafür bestimmt sind, das Geschäft zu restrukturieren und neu zu gestalten. Solche Maßnahmen würden der Position aller möglichen Gläubiger schaden.“

„Angesichts dieser Meldungen und auch vor dem Hintergrund, dass es sich hier um ein Insolvenzverfahren nach britischem Recht handelt, können die Anleger ihre rechtlichen Möglichkeiten zum Schutz ihrer Interessen prüfen lassen“, sagt Rechtanwalt Bernhardt.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Anleger.

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Anleger des insolventen Schiffsfonds MS RHL Aurora sollten mögliche Schadensersatzansprüche umgehend geltend machen. Denn es droht bereits die Verjährung möglicher Forderungen.

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Wegen windiger Immobiliengeschäfte kämpfen bis heute viele Kleinanleger um ihre Existenz. Sie haben sich eine Schrottimmobilie andrehen lassen. Die bringt kaum Mieteinnahmen und ein großer Teil des Gehalts geht für die Tilgung des Darlehens drauf.

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Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn rückt im Abgasskandal wieder verstärkt in den Fokus. Wie die „Bild am Sonntag“ berichtet, soll er zugestimmt haben, die Manipulationen an den Dieselmotoren in den USA zu vertuschen.

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Dienstag, 27 September 2016 13:22

KTG Energie AG ebenfalls insolvent

Nach der KTG Agrar SE ist nun auch die KTG Energie AG insolvent. Wie das Unternehmen am 27. September mitteilte, hat es beim Amtsgericht Neuruppin einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt.

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Die VW-Tochter Audi rutscht offenbar immer tiefer in den Abgasskandal um manipulierte Dieselmotoren. Grund ist eine E-Mail, die nach Medienberichten ein Ingenieur einer größeren Zahl von Managern geschickt haben soll. Sinngemäß heißt es darin, dass die US-Grenzwerte bei Abgasen so ganz ohne Manipulationen wohl nicht einzuhalten seien.

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Anleger des Schiffsfonds MS Vega Stockholm müssen sich auf Verluste einstellen. Wie das „fondstelegramm“ berichtet, wurde das Containerschiff jetzt für 6,7 Millionen US-Dollar verkauft. Ein Restrukturierungskonzept soll zuvor gescheitert sein. Unterm Strich dürfte die Beteiligung für die Anleger damit verlustreich enden.

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Anfang des Jahres wurde für die Gesellschaft des Frachters MS Cuxhaven Insolvenzantrag gestellt. Nun hat das Amtsgericht Delmenhorst das Insolvenzverfahren eröffnet (Az.: 12 IN 19/16).

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Freitag, 23 September 2016 14:54

Banken kassieren zu hohe Gebühren

Ein dickes Lob zollt Rechtsanwalt Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, der Verbraucherzentrale für ihren neuerlichen Verfahrenserfolg gegen unzulässige Bearbeitungsgebühren von Banken. Im aktuellen Fall war waren nicht „angemessen und marktüblich“ gestaltete Gebühren abgemahnt worden. Mit Erfolg: Deutsche Banken sind angehalten die Richtlinien des Zahlungskontengesetzes einzuhalten, und daran wurden sie jetzt schmerzhaft erinnert.

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